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| HOHTRAXLECKER SPRUNGSCHANZNMUSI - Schanzn Frei | ||||||||||||||||||||||||||
Die Hohtraxlecker Sprungschanznmusi gibt es seit ca. 22 Jahren. Ihr Repertoire umfaßt die Volksmusik des Salzkammerguts. Sie spielen bei öffentlichen Veranstaltungen sowie bei privaten Festen. Ihre Beziehung zu Hubert besteht schon sehr lange - sie durften bei einigen seiner Alpinkatzen-Konzerte als Vorgruppe auftreten. Bei dem letzten Konzert in der Wiener Stadthalle traten die Hohtraxlecker Sprungschanznmusi gemeinsam mit den Alpinkatzen auf, um die letzte Nummer, A Ganze Weil, miteinander zu spielen/singen. Mit diesem Titel wurden sie in dem Wia die Zeit vergeht-Booklet unter der Rubrik "Musiker" aufgeführt. Hubert von Goisern wollte schon lange eine CD mit den Hohtraxleckern produzieren, und so enstand die CD Schanzn Frei. Die CD wurde von Hubert produziert und von Wolfgang Spannberger in seinem Salzburger Studio gemischt. Die Mitglieder sind:
OÖN 13. April 2002 CD des Tages Es herrscht Leben in der urigen Berghütte. Es ist warm, die Anstrengung vom Aufstieg ist verflogen, das Essen und Trinken schmeckt, die Diskussionen sind angeregt. Plötzlich greifen vier aus der Runde zu ihren Instrumenten und spielen Volksmusik, wie sie unverfälschter nicht sein könnte. In solch einem Ambiente entstand vor 22 Jahren die Hohtraxlecker Sprungschanzenmusi. In dieser Atmosphäre wirkt die musikalische Tradition des Salzkammerguts, der sich Maria Obereder, Ludwig Gschwandtner, Martin Neureiter und Dominik Müllegger verpflichtet fühlen, am besten. Was aber, wenn die Umgebung, die die Wurzeln der Musik sichtbar zu machen scheint, nicht vor dem Auge ist? Dann funktioniert es auch. Schanzn frei (Lawine/Virgin) heißt das Album, das die Sprungschanzenmusi in Hochform präsentiert. Angeregt von Hubert von Goisern, der die CD auch produziert hat, fügen sich die steirische Harmonika, die Bassgeige und die zwei Geigenstimmen zu einem mitreissenden Ganzen zusammen. Der Boarische, der Landler, die Polka - die Sprungschanzenmusi zieht alle Register aus der Schatzkiste der Überlieferung und haucht dem Traditionellen enorm viel frischen Wind ein. Beeindruckend, wie die menschliche Gefühlswelt in den Kompositionen offen gelegt wird. Wie nahe ausgelassene Freude (Alm her/Landler) und Melancholie, um nicht zu sagen Leid, beieinander liegen (Oberland-Duriganand). Und immer sprüht der Spielwitz der vier Musikanten, die für ihr Tun keine aufgeblasene Technik benötigen. Sie spielen so wie es ihre Ahnen getan haben. Auf der Hütte oder im Studio. Und wir schwingen mit, ob oben am Berg oder unten im Tal. Denn diese Volksmusik steckt an. rgr
www.westzeit.de Ganz und gar instrumental, kommt dieses Quartett aus zwei Geigen, Bassgeige und steirischer Zieharmonika ohne jede Effekthascherei aus. Der traditionelle Liederschatz des Salzkammergutes kommt ganz leis daher. Zwanzig Jahre Erfahrung in Sachen Wirtshausmusik und die dabei ungzweifelt genossenen Obstler lassen die in Zimmerlautstärke dargebotenen Landler, Polkas, Steirer und "Schleunigen" ihren Weg direkt ins Gemüt finden. Es lebe der europäische Regionalismus, der Fremdheit ebenso respektiert wie lokale Eigenart! Carsten Wohlfeld |