27.
juni 2007 - 21h; in der schleuse bei aschach
das schiff und damit auch das ganze projekt ist grösser,
toller, teurer, schwieriger, chaotischer, wunderbarer und herrlicher
geworden als in meinen kühnsten träumen. Ich komme gerade von
der brücke. wir haben nun endlich den "josef" als schuber,
und mit ihm die so bitter notwendigen 1500ps. jetzt kommen wir ordentlich
voran, trotzdem wir mehr wasser haben. in passau stieg die donau letzte
nacht um einen ganzen meter. es ist das wasser aus den bergen meiner
heimat. eindrucksvoll fädelt Niko den verband in die schleuse ein.
ich bin noch immer überwältigt von dem was ich da vor mir sah.
so gewaltig habe ich mir das nie vorgestellt. obschon es eigentlich genau
so ist wie das im herbst von mir gebaute modell aus holz - aber der technische
und auch personelle wie organisatorische aufwand ist jenseits dessen,
was ich mir vorgestellt habe. ja, ich wollte all das - nur kleiner, leichter,
unkomplizierter. vielleicht wäre weniger mehr? nein, das ist schon
alles recht so. Das ist das ermöglichte unmögliche.
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