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"Rotgefärbte Haare, grüngestrichene
Geige Niederbayerin Grüne Geige bei Bairisch Diatonischer Jodelwahnsinn Zither und Gesang in Zitat: BACHMANN, Ingeborg Jodeln auf Fön und Trad II
Ein Hörbuch und Literatur-Musik-Projekt von Sylvia Treudl, Monika Drasch und Cordula Bösze seit 2003. Die drei Künstlerinnen nähern sich in diesem Projekt dem Mythos der österreichischen Dichterin Ingeborg Bachmann (1926-1973) und folgen mit ihren Interpretationen von Zitaten, Texten und deren Rezeption den Spuren dieser gefeierten und geschmähten Literatin. Edition Aramo, Wien/Austria 2003 Foto: (L-R) Sylvia Treudl, Monika Drasch und Cordula
Bösze
Bairisch Diatonischer Jodel-Wahnsinn wurde von Josef Brustmann, Monika Drasch und Otto Göttler gegründet. Die Band spielte eine Mischung aus Volksmusik mit kritischen, komischen Texten sowie etwas Kabarett. Jedes Mitglied beherrschte eine ganze Anzahl von Instrumenten: sie spielten zusammen Zither, Diatonische Concertina, Trompete, Tuba, Saxophon, Alphorn, Klarinette, Ocarina, Russische Pfeife, Kuhhörner, Dudelsack, Geige, Kontrabaß, Cello, Ukulele, Drehleier, Mundharmonika, Harfe, Balaphon, Bandoneon, Säge, Trommel, Gitarre, Blockflöte, und (für Heavy Metal) Bratpfanne. Drei CDs kamen auf den Markt (Aus tiefster Brust, Ausflug und Sägenlieb), die Band hatte überall Auftritte, angefangen von Wirtshaussälen bis zu Festivals in 3000-Personen-Zelten. Nach 10 Jahren gemeinsamen Musizierens hat sich die Gruppe Bairisch Diatonischer Jodel-Wahnsinn 2002 aufgelöst. "Auf der Bühne standen drei Musikanten, Otto Göhler, Monika Drasch und Josef Brustmann, bespielten zusammen etwa 20 Instrumente von der Gitarre bis zum Dudelsack und ließen so ziemlich alles schlecht wegkommen, was auf Münchner Stammtischen für Gesprächsstoff sorgt: den Lauschangriff, McDonald's, die ARD, die Münchner Mietshausspekulanten und die Schmiergeldaffären um diverse deutsche Politiker. Zentrale Figur auf der Bühne war sicher "d'Moni", ein kreuzfideler Kobold mit einer grünen Geige und einem Mundwerk, das sich gewaschen hat. Doch auch die zwei anderen brauchten, wie eine Besucherin bemerkte, "nua den Mund aufz'mochen, und scho liegt ma voa Locha untam Tisch!"" [OÖN]
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