Hubert von Goisern
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FÖN >> Liedtexte

Drawig

Musik: Hubert von Goisern / Burkhard Frauenlob
Text: Hubert von Goisern

wånn i, wånn i di' in meine finger krieg
kånn i, kånn i nit såg'n, ob i di' dånn nit dawürg

wånn i, wånn i di' in meine finger krieg
kånn i, kånn i nit såg'n, wås passiert

weil drawig, drawig, drawig
drawig håb'n ma's heut
weit drawiger wie gestern no' und morgen
håb'n ma a koa zeit

lieb i, lieb i di' - oder
lieb i, lieb i, lieb i di' nit
håmma, håmma, håmma wieder an krieg

oder samma, samma wieder gut und
gemma wieder miteinander fort

nur drawig, drawig, drawig
drawig håb'n ma's heut'
weit drawiger wie gestern nu
und morgen håb i no' weniger zeit

gemma, gemma, gemma ...

a jeder sågt, es is schon z'spåt
daweil is eahm eh gråd d'årbeit z'låb
daweil is 's eahm eh gråd oanfach z'låb

Da Dåsige

Musik: Hubert von Goisern | Text: Hubert von Goisern

a viereckerts wieserl
in da mitt' da grean' bam
zu wås hatt i denn's dirndl
wånn i nia dazua kam

dirndl du hätt'st mi'gern
z'såmmg'haute ståll-latern
rinn-augerts wåsser-schåf
dir pfeiff i wås

versteht eigentlich irgendwer wås i då sing
kimmt überhaupt no' oana mit?
ebbert is går a so, dass si' wer denkt
i wa' koan dåsiger nit

ob entn, ob herentn is a wohl wurscht
weil sei' kånn's überall g'schmå
enhö is herenhö wannst enhö bist
und menscha gibt's docht oder då

åber dirndl die kenn i scho'
wånnst mi' håst rennst davo'
di' soll da teufel hol'n
du bleibst ma g'stohl'n

såg a mål bist du no' g'scheit
wo ma hinschaut weit und breit
so fesche menscha, dass aus is und g'scheng
koan wunder was i tat meiner neb'n

wiggl nit a so, wackl nit a so
tuan ma dahin schön stad
wiggl nit a so, wackl nit a so
dass (ins) neamt gwacht

buama stehts z'samm im kroas
i såg i woass
zinnts enk a pfeifferl ån
de's raucha kånn

i moan hiatzt is's ge wieder soweit
i hålt's scho' går neama aus
umatum suderns und regna tuat's a so vül
dass da sau sogår graust

då huck i roat i in gånzen tåg scho'
wås ge des g'scheiter wa
putz i mi' weg oder häng i mi auf
oder spring i vom berig oba

über'n see über'n see
flieg'n meine taub'n
und hiatzt muass i a mal umifoahr'n
federn z'samm klaub'n - åber

landlerisch tånz'n,
an påsch und singa - stått'n
federn z'såmm klaub'n - war ma
eh weit liaba

såg a mål bist du nu g'scheit
huckt a då die gånze zeit
in seiner stub'n und sudert herum
und geht nit aussi in d'sun

åll' weil nur sudern, sudern, sudern

håst gestern wås g'raugt
und heut a scho' wieder
bålds d'åll' tåg wås raugst
wirst ma a scho' z'wider

Katholisch

Musik: Hubert von Goisern | Text: Hubert von Goisern

he, wås is' los tua weiter
heut greif' ma wieder ån
draussen wårten d'weiber
a jede braucht an månn
oder wa's des g'scheiter'
mir rennen glei' davo'
weil mir brennen d'eier
aloan vom hinschaun scho'

i wollt i war a wengerl mehr katholisch
dånn war des åll's gånz leicht
i gangat oanfach jeden suntag in die kirchen
und hätt' die sünden 'beicht (dånn wär i s' los)

wia sa si' so vorbeidrahn
zittern ma meine knia
und wånn mi' oane ånred't
då wird mir glei gånz schia'
såg is des so bei jedem
oder nur bei mir
weil mir geht's von haus aus so
då kånn i nix dafür

i wollt i war a wengerl mehr katholisch
dånn war des åll's gånz leicht
i gangat oanfåch jeden sonntag in kirchen
und hätt' die sündem 'beicht
weil wia ma wissen håt a jeder pfårrer
hinter sein' åltår
oane, die er anbet' und oane, die eam sche' tuat
oder går zwoa

Da Diab

Musik: Hubert von Goisern | Text: Hubert von Goisern

i håb ma denkt
i kimm ge heut
a wen'g zu dir
i brauchat wen
der redt mit mir
wen der mi' hålt
wen den i g'spür

und wånns finster wird
is's aloan a nit so schön wia zu zweit

i wüll di' gspür'n
i wüll di' lieb'n
i wüll di' håb'n
i wüll di' krieg'n
i wüll di' gånz
i wüll di' heut
i wüll di' jetzt

weil die ewigkeit is sowieso nix für uns
und der tåg, der is a scho' vorbei
und die nåcht is no' jung.

nur der wind in de bam
der woas wås ma ge no' tan

aber i kimm ma vir als wir a diab
dirndl - von deiner liab

Ång'låcht

Musik: Hubert von Goisern | Text: Hubert von Goisern

sie håt mi gstreift
mit ihre augen
i wår a wenig geniert

dånn håt's mi' ång'lacht
so im vorbeigeh'n
då wår's a scho passiert

augen so tief wie a see
und i bin bis gånz åbig'fall'n

seitdem kånn i neam schlåfen
tram in ganzen tåg

is schon so weit dass mi'reut
lång kånns a so neama weitergehn

augen so groß
und so klår als wia a see
und i bin gern einig'fåll'n
håb mi' verlor'n drin',
åber so tief wie nu nie
wer soll mi' då nu aussahol'n

då schwimm i und tram i

Spåt

Musik: Hubert von Goisern | Text: Hubert von Goisern

gute nåcht, s'is scho' spåt 'worn
drah'n ma's liacht sche'n långsam å
deck di' zua, leg di' zuawa
und schlåf ma ein

Fön

Musik: Hubert von Goisern | Text: Hubert von Goisern

åll's wås d' wüllst, des geht
wånns d' nur woaßt, wås d' wüllst
drah d' um und geh
bevor's di z'lang spülst

åber des seg i eh oft a selber nit ein
und dånn kriag i a schädlweh
und weil's sowieso ållweil gånz ånders kimmt
wie mi' ziehmt
krieg i oft schädlweh

jessasmarantjosef -
wås is 'n heut ge wieder für a tåg
håt si' går nit auszahlt, dass i aufg'stånden bin

überall is 's schen
g'råd nit da bei mir
gånz wurscht wo i bi
d' sun scheint nie für mi'
(ållweil nur für die åndern)
und wånn's amål scheint
weil's amål kurz ausputzt - wånn da fön geht
dånn krieg i glei wieder schädlweh

Kålt

Musik: Hubert von Goisern | Text: Hubert von Goisern

¶¢© Ω©∆t¢g© fo∑m ¶©®
Z∆®amm©nl©b©n ¢®t ¶©nat∆∑¢©∑t
Pa∑tn©∑®cΩaft b©t©Ωt a∆® zw©¢ f∆nkt¢on©n
¶©m ¶¢©n©n¶©n ∆n¶ ¶©m füΩ∑©n¶©n t©¢l
¢cΩ∑ w©∑¶© ¶¢©
V©∑fügba∑k©¢t ¶©∑ mütt©∑
Fü∑ ¶¢© fam¢l¢© ®¢cΩ©∑®t©ll©n
Am k√∑ntn©∑ w©®©n
Kann a∆cΩ ¶¢©®©® lan¶ g©n©®©n

he du red'st so wie oaner, der se auskennt
du woast sogår wo vorn' is und wo hint'
(vül gibt's da nit!)
håb'n mir a glück, dass du uns g'funden håst
so oan wia du, den brach ma unbedingt

mir is kålt und mir wird kälter
und des liegt, liegt nit am wetter
i muass schnell, schnell von då wegga
lieber båld, båld als wia später

¶¢© ®cΩw©¢n©Ω¢∑t©n
¶¢© k©¢n© l©¢®∆ng ©∑b∑¢ng©n
¶¢© bl∆t©g©l, ¶¢© bl¢n¶¶√∑m©
®t√n¶¢g g©∑©¢tzt ∆n¶ fü∑ n¢cΩt® g∆t
¶¢©®©∑ ma∑x¢®t¢®cΩ v©∑®t∑aΩlt©n G¢ftp¢lz,
¶¢©®© m¢®®g©b∆∑t
w¢∑ ®¢n¶ ¶a®
®cΩ√¶¢ng®b©k√mpf∆ng®m¢tt©l

mir is kålt und mir wird kälter
und des liegt, liegt nit am wetter
i muass schnell, schnell von då wegga
lieber båld, båld als wia später

nå wås is'n los mit dir
fehlt dir da durchblick jetzt?
måchst oan auf ång'rührt?
- he des glaubst ja selber nit
ge bitte bitte såg jetzt nit, du wüllst aufhör'n und geh'n

ah! des is' dei' neuer schmäh
hey - du bist ja fåst a genie
und mir san a so bled
und check'n des jå sowieso nie

mir is kålt und mir wird kälter
und des liegt, liegt nit am wetter
i muass schnell, schnell von då wegga
lieber båld, båld als wia später

du gibst mein ganzen leben an sinn
obwohl i so a zniachtl bin
erst wann des schiff dann untergeht
stehgan ma da und schaun recht bled

mir is kålt und mir wird kälter
und des liegt, liegt nit am wetter
i muass schnell, schnell von då wegga
lieber båld, båld als wia später
mir is kålt!
mir is kålt!

Die Stråss'n

Musik: Hubert von Goisern | Text: Hubert von Goisern

no' ållweil reden d'leut
dass früher besser g'wesen wär - hm vielleicht
nur håb'n mir nix davon
weil wås vorbei is' is' vorbei - lång vorbei

es is' nix wåhr , wås nit a g'log'n is'
und åll's, wås g'scheit is', is' nit guat
weil es is' die selbe stråss'n
die di'hoam führt oder fort

wer si' no' nie g'fürcht håt
wird si' niemals a wås trau'n
und wer no' nie wem gern g'håbt håt
der wår no' nie alloan
es is' die selbe stråss'n
de di' hoam führt oder fort

Weh Toan Tuat's Auf Jeden Fall

Musik: Hubert von Goisern | Text: Hubert von Goisern

manchmal denk i auf di' z'ruck
und stell' ma vor wie's jetzt mit uns wär'
åber denken kånn ma si' fåst åll's
nur går nix denken is so schwa

draussen bliahn die schensten bleamön
summer is' schon lång
nur in mir drinn' liegt da schnee no'
is ma kålt und bång

vergessen wär' des leichteste,
dass aus is' mit uns, woas i eh
wås g'wesen is des wår amål
nur weh toan tuats auf jeden fåll

manchmål fråg'n mi' meine freund'
was d' jetzt tuast und wias dir geht
und i sag dånn, dass eh all's passt
weil die wåhrheit såg'n trau i mir net

nur nit herzoag'n, dass wås weh tuat,
dass i si' no' liab
nur nit trenz'n, nur nit woana
ausser wånn's neamd siagt

Mercedes Benz

Musik & Text: Janis Joplin / Michael McClure / Bobby Neuwirth
Dt. Text: Hubert von Goisern

geh herrgott hiazt kauf ma an mercedes benz
i brauchat an auto, aber bitt'sche a schens
han g'arbeit' mei' leb'n lang und nix is ma blieb'n
geh herrgott an daimler, und dann war i z'fried'n

geh herrgott hiazt fallt ma akrat nu was ei'
i woas i bin lästig, und es muass a nit sei'
aber sche' wa's halt scho'
wannst ma des a nu kunnst geb'n
geh herrgott i bitt di' um's ewige leb'n

geh herrgott hiazt fehlt nu a heiligen schein
di' kost' a eh nix und mi' tat a g'frein
åft tat i ma leichter, weil oans des is g'wiss
mit'n heilig'n-schein hat ma an weit bessern riss.

Fia Di

Musik: Hubert von Goisern | Text: Hubert von Goisern

so lång i di' nit verlier
so lång i woass, du g'hörst zu mir
so lång i di' bei mir g'spür
kann's nie so kålt sei' dass i freier

so wie federn von de' vögel
erst an sinn håb'n, dann wenns' flieg'n
so san mir des, was ma sein können
a erst dånn, wenn mia uns lieb'n

ob's regna tuat oder nit, oder winden
oder ob åber-schneib'n
wåsser und feuer vergeht
åber unser lieb, de wird überbleibn

schöne madeln gibt's viel, aber koane
tuat ma wie du so guat
fångat i no' a mål gånz von vorn an
i brauchat di' dazua

gengan a uns're weg'
nit ållweil gleich
g'funden håb'n ma uns no' allweil wieder

weil so wie federn von de' vögel
erst an sinn håb'n, dånn wenns' flieg'n
so san mir des, wås ma sein können
a erst dånn, wenn mia uns lieb'n

und wånn i des liadl sing
trågt's der wind, egal wo i a bin
über die berg' und über's wåsser
bis zu dir hin