Hubert von Goisern Kulturpreis
DE
EN
 

KULTURPREIS

<< Zurück zur Hauptseite

Gewinner des Hubert von Goisern Kulturpreises 2018

Irene Troi - Musikpädagogin, Brixen

Irene TroiIrene Troi wurde 1964 in Brixen geboren; Diplom im Konzertfach Violine bei Günter Pichler, seit 1992 Mitglied des Concentus Musicus. Davor Europäisches Jugendorchester, Wiener Akademie, Ensemble Baroque de Limoges, Il Giardino Armonico u. v. a. Seit 1992 organisiert und hält Irene Troi Music Camps für 4 – 14 jährige und gründete mehrere Streichorchester für Kinder und Jugendliche, u. A. das Jugendsinfonieorchester Südtirol. Für dieses Engagement und zur Unterstützung ihrer musikpädagogischen Arbeit erhält sie 2018 den Hauptpreis.

Mike Ramsauer - Dokumentarfilmer, Abtenau

Mike RamsauerGeboren 1981 in Abtenau. Architekturstudium in Graz, danach Ausbildung zum Dokumentarfilm-Kameramann in Bozen. Heute ist Mike Ramsauer freischaffender Dokumentarfilm-Kameramann und Regisseur. In seinem Dokumentarfilm Quellmalz erzählt er die Geschichte des SS-Musikwissenschaftlers Alfred Quellmalz, der im Südtirol der 1930er und 40er Jahre Volkslieder der im Auswandern begriffenen "Volksdeutschen" archivierte. Für dieses Porträt von Brauchtum im Spannungsfeld zweier Diktaturen erhält er den Hubert von Goisern Kulturpreis. Erfahren Sie mehr über Mike Ramsauer: www.21mbfilm.com/blog/

Margarethe Hlawa - Kulturveranstalterin, Hallein

Margarethe HlawaMargarethe Hlawa-Grundner, geboren 1980, schloss das Studium im Geigenkonzertfach am Salzburger Mozarteum ab. Derzeit tritt sie vor allem mit dem Kammerorchester Salzburg Chamber Soloists auf und engagiert sich in zahlreichen anderen Formationen. Im Sommer 2015 eröffnete sie mit ihrem Ehemann in Hallein das Café Kurkuma. Von Beginn an war die kleine Bühne im Café auch Schauplatz für Kunst – für Charity-Konzerte, für Profis, aber auch für jene, die sonst keinen Raum bekommen, sich auszuprobieren. Sie erhält den Hubert von Goisern Kulturpreis für das eigene musikalische Können ebenso wie für ein ruheloses Engagement, in dem sich Liebe zur Kunst ebenso spiegelt, wie ein selten gewordenes soziales Gewissen. Erfahren Sie mehr über Margarethe Hlawa: www.musik-yoga-leben.com

Christoph Sietzen - Schlagwerker, Salzburg

Christoph SietzenDer 1992 in Salzburg geborene Luxemburger Christoph Sietzen wurde seit seinem sechsten Lebensjahr am Schlagwerk unterrichtet und studierte später Marimba bei Bogdan Bacanu und Schlagwerk bei Leonhard Schmidinger und Josef Gumpinger an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, wo er mit Auszeichnung abschloss. Im Laufe seiner Studien widmete sich Christoph Sietzen darüber hinaus seinem Zweitinstrument Kontrabass, sowie dem Cembalo-Spiel, um sich intensiv mit der Musik des Barock auseinander zu setzen. Seit 2014 unterrichtet Christoph Sietzen an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Für sein musikalisches Schaffen erhält Christoph Sietzen den Hubert von Goisern Kulturpreis. Erfahren Sie mehr über Christoph Sietzen: www.christophsietzen.com 

Die Verleihung

Juni 2018 | Fotos: © Horst Viertbauer
Irene Troi, Margarethe Hlawa, Hubert von Goisern, Christoph Sietzen und Mike Ramsauer

Am 11. Juni 2018 wurde der Hubert von Goisern Kulturpreis zum ersten Mal verliehen. Im historischen Marmorsaal von Schloss Mirabell in Salzburg begrüßte Bürgermeister Harald Preuner die Gäste, darunter Vertreter der Kulturszene und Politik aus Salzburg und sowie Familie und Freunde der Preisträger. Durch den Abend führte Hage Hein, Huberts langjähriger Manager, der mit dem Künstler über seine Gründe für die Stiftung des Preises sprach. Goisern dazu: "Weil ich ein Zeichen setzen und Mut machen will. Natürlich ist der monetäre Aspekt des Preises auch wichtig, aber es geht dabei vor allem um Aufmerksamkeit und Anerkennung."

Mit persönlichen Laudationes der Jurymitglieder wurden den Gewinnerinnen und Gewinnern Irene Troi, Mike Ramsauer, Margarethe Hlawa und Christoph Sietzen die Urkunden und Buchenhölzer überreicht, die Hubert von Goisern selber gestaltet hatte.

Zum Abschluss gab es noch einen musikalischen Genuss, als Schlagwerker Christoph Sietzen auf dem Marimbaphon zuerst ein Stück von J. S. Bach spielte und dann zusammen mit Hubert von Goisern einen gefühlvollen Jodler interpretierte.