Hubert von Goisern Kulturpreis
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KULTURPREIS

Hubert von Goisern Kulturpreis

Der Hubert von Goisern Kulturpreis

zur Förderung von Talent und Beharrlichkeit wird vergeben für außerordentliches Engagement und Leistungen im Bereich Kunst und Kultur im Allgemeinen, insbesondere aber der Musik. Zur Unterstützung inspirierter und inspirierender Menschen sowie zur Förderung innovativer Lösungen und Ideen die dem Gemeinwohl zugute kommen. Die Auszeichnung ist mit jährlich 15.000 Euro dotiert und für zehn Jahre ausgelobt.

Die Verleihung des Hubert von Goisern Kulturpreises 2019 findet am 27. Mai 2019 in Salzburg statt.

"Ich war begeistert über die vielen Einreichungen. Sie spiegeln die große Vielfalt der Kulturschaffenden wieder und ihre Bedeutung für das Zusammenleben. Sie sind der Beweis dafür, dass es viel zu entdecken gibt. Da gibt es eine große Anzahl Talente und Unermüdlicher die ihr Leben der Kunst und der Kultur gewidmet haben. Für den HvG Kulturpreis 2019 gab es 151 eingereichte Bewerbungen. Alle zeigten großes Engagement und Kreativität." – Hubert von Goisern

Wir gratulieren den Gewinnern des Hubert von Goisern Kulturpreises 2019

Mirjam Bauer

Mirjam BauerGeboren 1991. Nach zahlreichen Ausbildungen im Bereich der Pädagogik ist Bauer nun als Theater-Musik-Tanzpädagogin, Musikerin, Initiatorin und Umsetzerin in Salzburg tätig. Ihr verdanken wir außerordentliche Projekte wie das Grüntöne Ensemble, das Community Orchester Salzburg, den Apropos Chor Salzburg und das Community Arts Netzwerk. Sie zeigt ein beeindruckendes Engagement und große soziale Verantwortlichkeit in all ihren künstlerisch-pädagogischen Initiativen.
www.community-arts.eu | www.gruentoene.org

Alexandra Cumfe

Alexandra CumfeGeboren 1982 in Rosenheim. Bereits seit dem neunten Lebensjahr als Musikerin tätig, schloss sie ihr Studium an der Bruckner Universität im Bereich Jazz- und Popgesang mit Auszeichnung ab. Seit über einem Jahr durchwandert Alexandra Cumfe nun die Wälder Europas, vorwiegend jene Österreichs und Bayerns. Sie hält die Natur fest, mit dem Mikrophon und mit ihrem Herzen. Aus den Geräuschen der Bäume, des Windes und Tierlauten komponiert sie Musik und macht daraus Lieder. Wunderbare Lieder.
www.her-tree.com

Miriam Hufnagl

Miriam Hufnagl1995 geboren und seit 2014 musikalisch tätig. Als Avec lässt sie in ihren Songs eine Atmosphäre, Schwebezustände entstehen, die niemals ins Ungefähre ausfransen. Jeder Klang, jede minimale, dynamische Verschiebung sitzt. Dennoch gelingt es der 23-jährigen Oberösterreicherin Freiräume zu schaffen, es bleiben Unsauberkeiten, die große Nähe und Vertrautheit schaffen. Großes Songwriting mit großem Potenzial für die Zukunft.
www.officialavec.com

Birgit Koblinger

Birgit KoblingerDie 1984 geborene Linzerin, überzeugte die Jury mit ihren künstlerischen, sozialen, kooperativen, partizipativen und kreativen Ideen, die sie in der Folge auch mit Begeisterung und Engagement umzusetzen versteht. Ursprünglich als Glaserin ausgebildet absolvierte Koblinger später ein Studium an der Kunstuni Linz. Vor fünf Jahren kam die Künstlerin so zur Kulturarbeit. Als Obfrau des Kulturvereines Schlot im Franckviertel in Linz ist anpacken für sie selbstverständlich, Gemeinschaft eine Voraussetzung, das Ergebnis, ein Mehrwert für alle die mitarbeiten, für alle die im Viertel wohnen und für alle die im Schlot aus und ein gehen dürfen.
www.schlot.info

Florian Nitsch

Florian Nitsch1984 in Wels geboren, ist als Bildender Künstler in Wien, Marchtrenk und Brüssel tätig. Nach dem Studium in kontextueller Malerei, Grafik und druckgrafischer Techniken an der Akademie der bildenden Künste in Wien folgte Nitsch dem Drang nach einer aktiven, direkten Form der Malerei. Er entwickelte mit seiner Soundperformance neue Impulse für Installationskunst. Auf der Basis rhythmusbetonter Musik insbesondere von Dub & Scratch, schreibt er live mit Stift, iPad und Projektoren dem Raum einen visuellen und akustischen Code ein.
www.florian-nitsch.com

Wolfgang Rohm

Wolfgang Rohm1959 geboren, ist in Ottensheim als Theaterpädagoge tätig. Sein "Theater Asozial" ein Theater ohne Heimat. Es verfügt über keinen fixen Standort, sondern probt und spielt eben dort, wo sie gerade können: Im Wohnzimmer, im Gasthaus, im ehemaligen Amtshaus. Die Heimatlosigkeit ist aber auch Programm. Sie sind nicht einer bestimmten Region oder Herkunft zuordenbar, sondern sind letztlich überall zu Hause, wo sie willkommen sind. Rohm scheut nicht davor mit den TeilnehmerInnen komplexe Themen zu bearbeiten und ermöglicht es Kindern und Jugendlichen sich kreativ auszuprobieren und organisatorisch mitzugestalten.
www.theater-asozial.at

An Alle, die eingereicht haben ...

Es waren insgesamt 151 hochspannende, sehr inspirierte und berührende Bewerbungen, die für den HvG Kulturpreis 2019 eingereicht worden sind.
Die Auswahl hat entsprechend lange gedauert, denn wir haben alles genau durchgelesen, angehört, angeschaut. Vieles mehrmals. 
Alle Mitglieder der Jury waren vom hohen Niveau begeistert. Man spürt euren Puls und euer Herz; in der Musik, in den Bildern, in den Texten und den Projekten die ihr vorantreibt. Danke für alle eure Einreichungen. Ich weiß wie viel Arbeit es ist, das eigene Tun zu beschreiben bzw. eine Bewerbung zu gestalten.
Die Jury hat sich schließlich auf die sechs oben genannten Gewinner geeinigt. Dass alle anderen keine Auszeichnung bekommen ist ein Wermutstropfen - auch für uns. Aber das ist leider einmal so.
Ich wünsche euch Kraft und Muße beim Umsetzen eurer Ideen und viel Erfolg dabei!

Hubert von Goisern, Mai 2019

Die Jury

Bernhard FlieherBernhard Flieher

Kulturjournalist Seit 1992 ist Bernhard Kulturredakteur und Kolumnist der Salzburger Nachrichten. Er ist in der Redaktion für Popkultur/Popmusik zuständig. Neben Publikationen zum Thema Popkultur und Popmusik in verschiedenen in- und ausländischen Zeitungen und Zeitschriften, hat er auch zwei Bücher veröffentlicht. Als Musikplattenaufleger ist er auch tätig, unterwegs mit DJ-Abenden gepaart mit Lesungen. www.sn.at/autor/bernhard-flieher

Elisabeth FuchsElisabeth Fuchs

Dirigentin Chefdirigentin der Philharmonie Salzburg, mit der sie in den großen Sälen Salzburgs ein breit gefächertes Repertoire zur Aufführung bringt. Seit 2012 verbindet Elisabeth eine regelmäßige Zusammenarbeit mit den Stuttgarter Philharmonikern, seit 2014 dirigiert sie nahezu jede Saison das Zagreb Philharmonic Orchestra. Ein großes Anliegen ist ihr die Kinder- und Jugendarbeit. Sie ist die Gründerin der Salzburger Kinderfestspiele, der Salzburger Teeniekonzerte und der Salzburger Lehrlingskonzerte. www.elisabethfuchs.com

Elisabeth SchneiderElisabeth Schneider

Kulturmanagerin und -vermittlerin Geschäftsführerin bei dem in 1981 gegründeten Kulturverein "Das Zentrum" in Radstadt, der zu den bedeutendsten Kulturinstitutionen des Landes Salzburg gehört. Als künstlerische Leiterin ist Elisabeth für Programm- und Projektentwicklung sowie für die Umsetzung zuständig. Seit Jahren hat sie überregionale Tätigkeit u.a. im Landeskulturbeirat der Salzburger Landesregierung, Leader Pongau, usw. www.daszentrum.at

Hubert von GoisernHubert von Goisern - Vorsitz

Musiker Komponist und Produzent im Spannungsfeld zwischen Welt- und Volksmusik, zwischen Tradition und Moderne. www.hubertvongoisern.com

Laura FuchsLaura Fuchs - Koordination

MA in Culture Industry; Laura ist für die Koordination der Preisverleihung zuständig und unterstützt die Jury bei der Auswertung der Bewerbungen in den Bereichen Film und Medien.

Der Hubert von Goisern Kulturpreis

Die Vergabe des Hubert von Goisern Kulturpreises erfolgt einmal jährlich. Es gibt keine Altersbegrenzung und auch keine geografischen Einschränkungen. Ein besonderes Augenmerk gilt aber jungen Menschen aus dem Raum Salzburg und Oberösterreich.

Gemeinsam mit einer dreiköpfigen Jury wählt Hubert von Goisern KünstlerInnen aus, deren Schaffen und Streben Förderung verdient und nötig hat. Die finanzielle Unterstützung durch den Kulturpreis soll die Preisträger ermutigen, ihre Arbeit fortzusetzen, ihre Kreativität auszuleben, die Öffentlichkeit daran teilhaben zu lassen und Anderen eine Inspiration zu sein.

"Ich selbst wurde in meinen mittellosen Anfangszeiten von vielen Leuten unterstützt. Und diese Leute taten das, weil sie an das glaubten, was ich mache. So will ich das auch halten: Mit dem Preis will ich Menschen unterstützen, die sich künstlerisch auf eine Art und Weise mit der Welt auseinandersetzen, die ich für spannend und wichtig halte. Ich bin in der privilegierten Lage, so etwas tun zu können." – Hubert von Goisern

Bewerbungen für den Hubert von Goisern Kulturpreis 2020 werden zwischen 1. Oktober 2019 und 31. März 2020 angenommen. Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an: kulturpreis@hubertvongoisern.com

Bisherige Gewinner