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KULTURPREIS

Wir gratulieren den Gewinnern des Hubert von Goisern Kulturpreises 2019

Mirjam Bauer

Mirjam BauerGeboren 1991. Nach zahlreichen Ausbildungen im Bereich der Pädagogik ist Bauer nun als Theater-Musik-Tanzpädagogin, Musikerin, Initiatorin und Umsetzerin in Salzburg tätig. Ihr verdanken wir außerordentliche Projekte wie das Grüntöne Ensemble, das Community Orchester Salzburg, den Apropos Chor Salzburg und das Community Arts Netzwerk. Sie zeigt ein beeindruckendes Engagement und große soziale Verantwortlichkeit in all ihren künstlerisch-pädagogischen Initiativen.
www.community-arts.eu | www.gruentoene.org

Alexandra Cumfe

Alexandra CumfeGeboren 1982 in Rosenheim. Bereits seit dem neunten Lebensjahr als Musikerin tätig, schloss sie ihr Studium an der Bruckner Universität im Bereich Jazz- und Popgesang mit Auszeichnung ab. Seit über einem Jahr durchwandert Alexandra Cumfe nun die Wälder Europas, vorwiegend jene Österreichs und Bayerns. Sie hält die Natur fest, mit dem Mikrophon und mit ihrem Herzen. Aus den Geräuschen der Bäume, des Windes und Tierlauten komponiert sie Musik und macht daraus Lieder. Wunderbare Lieder.
www.her-tree.com

Miriam Hufnagl

Miriam Hufnagl1995 geboren und seit 2014 musikalisch tätig. Als Avec lässt sie in ihren Songs eine Atmosphäre, Schwebezustände entstehen, die niemals ins Ungefähre ausfransen. Jeder Klang, jede minimale, dynamische Verschiebung sitzt. Dennoch gelingt es der 23-jährigen Oberösterreicherin Freiräume zu schaffen, es bleiben Unsauberkeiten, die große Nähe und Vertrautheit schaffen. Großes Songwriting mit großem Potenzial für die Zukunft.
www.officialavec.com

Birgit Koblinger

Birgit KoblingerDie 1984 geborene Linzerin, überzeugte die Jury mit ihren künstlerischen, sozialen, kooperativen, partizipativen und kreativen Ideen, die sie in der Folge auch mit Begeisterung und Engagement umzusetzen versteht. Ursprünglich als Glaserin ausgebildet absolvierte Koblinger später ein Studium an der Kunstuni Linz. Vor fünf Jahren kam die Künstlerin so zur Kulturarbeit. Als Obfrau des Kulturvereines Schlot im Franckviertel in Linz ist anpacken für sie selbstverständlich, Gemeinschaft eine Voraussetzung, das Ergebnis, ein Mehrwert für alle die mitarbeiten, für alle die im Viertel wohnen und für alle die im Schlot aus und ein gehen dürfen.
www.schlot.info

Florian Nitsch

Florian Nitsch1984 in Wels geboren, ist als Bildender Künstler in Wien, Marchtrenk und Brüssel tätig. Nach dem Studium in kontextueller Malerei, Grafik und druckgrafischer Techniken an der Akademie der bildenden Künste in Wien folgte Nitsch dem Drang nach einer aktiven, direkten Form der Malerei. Er entwickelte mit seiner Soundperformance neue Impulse für Installationskunst. Auf der Basis rhythmusbetonter Musik insbesondere von Dub & Scratch, schreibt er live mit Stift, iPad und Projektoren dem Raum einen visuellen und akustischen Code ein.
www.florian-nitsch.com

Wolfgang Rohm

Wolfgang Rohm1959 geboren, ist in Ottensheim als Theaterpädagoge tätig. Sein "Theater Asozial" ein Theater ohne Heimat. Es verfügt über keinen fixen Standort, sondern probt und spielt eben dort, wo sie gerade können: Im Wohnzimmer, im Gasthaus, im ehemaligen Amtshaus. Die Heimatlosigkeit ist aber auch Programm. Sie sind nicht einer bestimmten Region oder Herkunft zuordenbar, sondern sind letztlich überall zu Hause, wo sie willkommen sind. Rohm scheut nicht davor mit den TeilnehmerInnen komplexe Themen zu bearbeiten und ermöglicht es Kindern und Jugendlichen sich kreativ auszuprobieren und organisatorisch mitzugestalten.
www.theater-asozial.at

An Alle, die eingereicht haben ...

Es waren insgesamt 151 hochspannende, sehr inspirierte und berührende Bewerbungen, die für den HvG Kulturpreis 2019 eingereicht worden sind.
Die Auswahl hat entsprechend lange gedauert, denn wir haben alles genau durchgelesen, angehört, angeschaut. Vieles mehrmals.
Alle Mitglieder der Jury waren vom hohen Niveau begeistert. Man spürt euren Puls und euer Herz; in der Musik, in den Bildern, in den Texten und den Projekten die ihr vorantreibt. Danke für alle eure Einreichungen. Ich weiß wie viel Arbeit es ist, das eigene Tun zu beschreiben bzw. eine Bewerbung zu gestalten.
Die Jury hat sich schließlich auf die sechs oben genannten Gewinner geeinigt. Dass alle anderen keine Auszeichnung bekommen ist ein Wermutstropfen - auch für uns. Aber das ist leider einmal so.
Ich wünsche euch Kraft und Muße beim Umsetzen eurer Ideen und viel Erfolg dabei!

Hubert von Goisern, Mai 2019

Die Verleihung 2019

29. Mai 2019 | Foto: © Sarah Marchant
GewinnerInnen des Hubert von Goisern Kulturpreises 2019

An die 200 Gäste fanden sich am Abend des 27. Mai in Salzburg ein, um bei der zweiten Verleihung des Hubert von Goisern Kulturpreises dabei zu sein. Die Veranstaltung fand wie letztes Jahr im Marmorsaal des Schlosses Mirabell in Salzburg statt. Der Hausherr, Bürgermeister Harald Preuner, begrüßte die Preisträger des Kulturpreises 2019 und sprach von einer Bereicherung für die Stadt Salzburg.

Sechs kreative Personen wurden von Hubert von Goisern und seiner Jury ausgewählt, um mit dem Kulturpreis ausgezeichnet zu werden. Hubert von Goisern: "Sein Leben den Künsten zu widmen braucht nicht nur Talent, sondern auch eine große Leidensbereitschaft. Künstlerinnen und Künstler brauchen aber auch Bestätigung. Dieser mit jährlich € 15 000 dotierte Preis will auf lässige Menschen und Projekte aufmerksam machen und diese honorieren. Er will Mut zum Weitertun machen und ihnen mit dem Preisgeld auch etwas 'Luft zum Atmen' geben."

Aus der Vielzahl von bemerkenswerten BewerberInnen stachen Alexandra Cumfe, Birgit Koblinger, Mirjam Bauer, Florian Nitsch, Miriam Hufnagl und Wolfgang Rohm durch ihre Kreativität und Innovativität besonders hervor.

In den Laudatios würdigte die Jury das Schaffen der Preisträger*Innen und erklärte, warum gerade sie ausgewählt wurden.
Die musikalischen Einlagen von Alexandra Cumfe und Miriam Hufnagl setzten einen berührenden Schlusspunkt.

Beim anschließenden von der Brauerei Thalheim gesponserten Empfang wurden Projekt-Pläne ausgetauscht, Pläne für die Zukunft geschmiedet und Freundschaften geschlossen. Man darf gespannt sein auf die Synergien, die sich daraus entwickeln werden.

Bisherige Gewinner